Die TD-Securities-Analysten Ryan McKay und Bart Melek führen die jüngste Kupfer-Rally vor allem auf angebotsseitige Faktoren zurück, die mit dem zollbedingten Abbau von Lagerbeständen zusammenhängen. Nach Schlagzeilen, wonach das Weiße Haus noch keine Entscheidung über Zölle getroffen hat, drehten die Preise deutlich nach unten. CTAs, also Commodity Trading Advisors, bleiben jedoch maximal long positioniert. Der nächstgelegene Verkaufsauslöser wird bei rund 13.500 Dollar je Tonne gesehen.
„Kupferpreise drehen nach Zoll-Schlagzeilen nach unten.“
„Die Nachricht, dass das Weiße Haus noch keine Entscheidung über Kupferzölle getroffen hat, hat am Tag einen kräftigen Rückgang beim roten Metall ausgelöst.“
„Das ergibt Sinn, da die Rally überwiegend von angebotsseitigen Faktoren getrieben wurde, größtenteils infolge des zollbedingten Abbaus von Lagerbeständen - und nicht durch einen strukturellen Nachfrageimpuls.“
„Aber keine Entscheidung bedeutet nicht keine Zölle.“
„Letztlich könnte eine endgültige Entscheidung über Zölle sehr wohl über die Frist im Januar 2027 hinaus verschoben werden. Denn solange das Zollrisiko bestehen bleibt, bleibt Metall in den USA, und die Arbitrageflüsse bleiben intakt.“
„Trotz des Rückgangs fühlen sich CTAs mit maximalen Long-Positionen weiterhin wohl. Der nächste Verkaufsauslöser liegt nahe 13.500 Dollar je Tonne.“