Der US-Fleischkonzern Tyson Foods hat seine Prognose für das laufende Geschäftsjahr gesenkt. Grund dafür sind zusätzliche Belastungen im Rindfleischgeschäft, die sich im vierten Geschäftsquartal stärker als bislang erwartet bemerkbar machen. Der Konzern rechnet deshalb sowohl beim bereinigten operativen Ergebnis als auch beim Umsatzwachstum mit einer schwächeren Entwicklung.
Vor allem die stark schwankenden Rinderpreise und das knappe Angebot in den USA setzen die Margen unter Druck. Tyson Foods spricht von einem der schwersten Engpässe bei Rindern in der Geschichte des Landes. Hinzu kommt, dass niedrigere Rinderpreise voraussichtlich den Wert der Bestände an lebenden Rindern belasten werden.
Für das Geschäftsjahr 2026 erwartet Tyson Foods nun ein bereinigtes operatives Ergebnis zwischen 1,85 und 2,05 Milliarden US-Dollar. Zuvor hatte das Unternehmen noch mit 2,1 bis 2,3 Milliarden Dollar gerechnet.
Auch beim Umsatz wird Tyson Foods vorsichtiger. Der Konzern geht inzwischen von einem Wachstum zwischen 1,5 und 2 Prozent aus. Die bisherige Prognose hatte ein Plus von 2,5 bis 3,5 Prozent vorgesehen.
Im Geschäftsjahr 2025 hatte Tyson Foods ein bereinigtes operatives Ergebnis von 2,287 Milliarden Dollar erzielt. Der Umsatz belief sich auf 54,441 Milliarden Dollar.