Der iranische Vizepräsident Esmaeil Saqab Esfahani hat die Vereinigten Staaten (US) laut der Nachrichtenagentur Mehr vor einer „Auge um Auge“-Reaktion auf Ölschläge gewarnt, berichtete The Guardian. Esfahani drohte damit, die Ölanlagen der Länder anzugreifen, von deren Boden aus iranische Ölfelder ins Visier genommen werden.
Der iranische Vizepräsident Esfahani fügte hinzu, dass das Verhandlungsteam Teherans „den Feind am Verhandlungstisch am Kragen gepackt“ habe. Er ergänzte weiter, dass sich die Iraner keine Sorgen um ihre Energieversorgung machen sollten, da die „notwendigen Vorkehrungen“ getroffen wurden.
Unterdessen haben der US-Verteidigungsminister Pete Hegseth und der Vorsitzende der Joint Chiefs of Staff Dan Caine angekündigt, dass sie um 08:00 Uhr ET (12:00 GMT) eine Pressekonferenz zur Operation Epic Fury, der Bombardierung Irans, abhalten werden.
Die Begriffe „Risk-on“ und „Risk-off“ beschreiben die Risikobereitschaft der Anleger. In einer „Risk-on“-Phase sind Investoren bereit, in risikoreichere Anlagen zu investieren, während sie in einer „Risk-off“-Phase sicherere Anlagen bevorzugen.
In „Risk-on“-Phasen steigen die Aktienmärkte, und auch Rohstoffe – abgesehen von Gold – gewinnen an Wert, da sie von einem positiven Wachstumsausblick profitieren. Währungen von rohstoffexportierenden Ländern sowie Kryptowährungen legen zu. In „Risk-off“-Zeiten gewinnen Staatsanleihen an Wert, Gold steigt, und sichere Währungen wie der Japanische Yen, der Schweizer Franken und der US-Dollar werden bevorzugt.
Währungen von rohstoffreichen Ländern wie Australien, Kanada und Neuseeland profitieren in Phasen der Risikobereitschaft („Risk-on“), da Rohstoffe in Zeiten wirtschaftlicher Expansion tendenziell im Preis steigen.
Die Währungen, die in Phasen von „Risk-off“-Stimmungen typischerweise an Wert gewinnen, sind der US-Dollar (USD), der japanische Yen (JPY) und der Schweizer Franken (CHF). Der US-Dollar profitiert in Krisenzeiten von seiner Rolle als Weltreservewährung, da Investoren vermehrt US-Staatsanleihen kaufen, die als besonders sicher gelten. Dies liegt daran, dass es als unwahrscheinlich angesehen wird, dass die größte Volkswirtschaft der Welt zahlungsunfähig wird. Der Yen verzeichnet durch die hohe Nachfrage nach japanischen Staatsanleihen Zuwächse, da ein Großteil dieser Anleihen von inländischen Investoren gehalten wird, die selbst in Krisenzeiten kaum Verkaufsdruck erzeugen. Der Schweizer Franken wird aufgrund strenger Bankgesetze, die den Kapitalschutz verbessern, als sicherer Hafen betrachtet.