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Öl-Schock droht! Straße von Hormus dicht – Märkte in Alarmbereitschaft

Quelle Fxstreet

BNY-Experte Bob Savage berichtet, dass die Internationale Energieagentur vor der größten Bedrohung der Energiesicherheit in der Geschichte warnt. Hintergrund seien der Konflikt mit dem Iran und die weitgehende Schließung der Straße von Hormus, wodurch erhebliche Ölmengen vom Markt verschwinden. Savage verweist auf abgefangene Tanker, steigende Raffineriemargen sowie eine zunehmende Aktivität bei Brent-Optionen. Entscheidend für die weiteren Preisrisiken am Ölmarkt und die Terminstruktur bleibe die Dauer des Konflikts sowie eine mögliche Verschärfung der Blockade.

Störung in Hormus treibt Risiken am Ölmarkt

„Die Gespräche mit dem Iran stecken fest. Die Straße von Hormus ist weitgehend geschlossen. Die Dauer des Konflikts bleibt der zentrale Risikofaktor für die Märkte, während sie Rohstoffpreise und Konjunkturdaten auf Hinweise zu Wachstum und Inflation beobachten.“

„Der Schiffsverkehr durch die Straße von Hormus ist von drei auf zwei Einheiten gesunken, während iranische Schnellboote auf Handelsschiffe geschossen haben. Die USA haben zwei Öltanker abgefangen und eskortieren einen weiteren im Indischen Ozean. Reuters berichtet zudem, dass die USA drei weitere Tanker in asiatischen Gewässern nahe Sri Lanka und Malaysia gestoppt haben.“

„Die Verschärfung der Blockade hat die Ölpreise zusätzlich steigen lassen. Die Raffineriemargen für Benzin und Diesel ziehen weiter an. An den Terminmärkten nimmt die Nachfrage nach Brent-Put-Optionen für Juni und Juli zu, da sich ein mögliches Ende des Konflikts verzögert. Die Backwardation zwischen Juni und Juli erreichte über Nacht 6,50 Dollar.“

„Der Chef der Internationalen Energieagentur hat gewarnt, dass die Welt vor der größten Bedrohung der Energiesicherheit in der Geschichte steht. Als Grund nannte er erhebliche Versorgungsstörungen infolge des Iran-Konflikts und der Schließung der Straße von Hormus.“

„Fatih Birol erklärte, dass rund 13 Millionen Barrel Öl pro Tag vom Markt verschwunden sind. Die zentrale Schifffahrtsroute stehe faktisch unter einer doppelten Blockade, wodurch Lieferströme zum Erliegen gekommen seien, die zuvor im Schnitt bei 20 Millionen Barrel täglich lagen.“

„Die Störung dürfte das globale Wachstum belasten, die Inflation antreiben und das Risiko von Treibstoffengpässen erhöhen – insbesondere in Europa, wo Flugkraftstoff binnen weniger Wochen knapp werden könnte.“

„Während die Freigabe strategischer Reserven kurzfristig für Entlastung sorgt, betonte Birol, dass eine Wiederöffnung der Meerenge entscheidend sei. Regierungen sollten ihre Energiequellen diversifizieren und bei anhaltenden Engpässen auch Maßnahmen zur Nachfragereduzierung prüfen.“

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