USD/IDR baut seine Gewinne am zweiten Tag in Folge aus und notiert während der asiatischen Handelsstunden am Montag bei rund 17.790. Allerdings bleibt die Aufwärtsdynamik von USD/IDR durch die breitere Schwäche des US-Dollars (USD) begrenzt.
Der Greenback geriet unter Druck, nachdem der Chefökonom von Goldman Sachs, Jan Hatzius, seine Prognose bekräftigte, dass die Federal Reserve die Zinssätze im September unverändert lassen wird. Hatzius merkte an, dass Fed-Chef Kevin Warsh zwar bei dem Jackson-Hole-Symposium hawkische Äußerungen gemacht habe, diese Worte jedoch kaum eine unmittelbare Zinserhöhung auslösen dürften, sofern die CPI- und PPI-Berichte für August keinen unerwarteten Inflationssprung zeigen – ein Szenario, das Goldman Sachs für unwahrscheinlich hält.
In seiner Jackson-Hole-Rede vertrat Fed-Chef Warsh eine vorsichtige Haltung zur Geldpolitik und betonte, dass die Zentralbanker noch Arbeit vor sich hätten, um sicherzustellen, dass der Druck auf die Lebenshaltungskosten für die Amerikaner nachlässt. Er hob hervor, dass die Fed klare Belege dafür brauche, dass sich die zugrunde liegende Inflation rasch ihrem Ziel nähert, bevor sie den Sieg erklären könne, und ließ damit die Tür für eine mögliche Straffung der Geldpolitik offen, falls sich die künftigen Inflationsdaten nicht wie erwartet abkühlen.
Goolsbee von der Fed schlägt einen moderat hawkischen Ton an, mit einem FXS Speechtracker-Score von 6,2/10, nur leicht über dem historischen Durchschnitt von 6,1/10, was eher Kontinuität als einen größeren Kurswechsel unterstreicht. Die Einigkeit darüber, dass Inflation das Hauptproblem ist, die Anerkennung, dass nachfragegetriebener Preisdruck schwer zu bekämpfen ist, und das Eingeständnis, dass die Inflation länger angehalten hat als erwartet, verstärken zwar die Sorge, doch die Zufriedenheit mit unveränderten Zinsen auf der Juli-FOMC-Sitzung dämpft den hawkischen Ton und deutet auf eine Präferenz hin, die aktuellen Dollar-Politikeinstellungen beizubehalten. Das Fehlen einer klaren Meinung zur Anzahl der FOMC-Sitzungen und die Bemerkung, dass Fed und Finanzministerium nicht gegeneinander arbeiten, stützen zudem eine stabile, institutionell abgestimmte Haltung statt eines aggressiven geldpolitischen Kurswechsels.
Der FXS Fed Sentiment Index fiel um 0,41 Punkte auf 129,29 und signalisiert trotz eines weiterhin deutlich über der neutralen 100-Marke liegenden Werts einen moderaten Pullback bei der wahrgenommenen Hawkishness. Damit bleibt die Fed laut dem FXS Fed Sentiment Index klar im hawkishen Bereich, doch der leichte Rückgang deutet darauf hin, dass Goolsbees Äußerungen im Vergleich zur etablierten Basis eher die aktuelle Politik bestätigen als die Erwartungen an eine Verschärfung der Dollar-Politik weiter anheizen.
Das indonesische Parlament hat Destry Damayanti als neue Gouverneurin von Bank Indonesia für die Amtszeit 2026–2031 bestätigt. Damayanti tritt die Nachfolge von Perry Warjiyo an, der im Juli zurücktrat. Bei ihrem Amtsantritt versprach sie, dass Bank Indonesia zwar eng mit der Regierung zusammenarbeiten werde, um sowohl Wachstum als auch Stabilität zu priorisieren, diese Zusammenarbeit jedoch die Unabhängigkeit der Zentralbank nicht beeinträchtigen werde. Der Fokus der Märkte in Indonesien richtet sich nun auf die in dieser Woche anstehenden inländischen Wirtschaftsindikatoren, insbesondere die Inflationsdaten für August und die Handelsdaten für Juli.
Auf dem Tages-Chart notiert USD/IDR bei 17.790 und setzt seinen Rückgang unter sowohl die kurz- als auch die mittelfristigen Trendmarken fort, was die kurzfristige Tendenz bärisch hält. Das Paar liegt unter dem neunperiodigen und dem 50-periodigen Exponential Moving Average (EMA), was darauf hindeutet, dass Erholungen wahrscheinlich an diesen darüberliegenden Niveaus begrenzt werden. Das Momentum bleibt gedämpft, wobei der 14-Perioden Relative Strength Index (RSI) nahe 42 verharrt und eher auf anhaltenden Abwärtsdruck als auf eine klare Trendwende hindeutet.
Auf der Oberseite liegt der erste Widerstand beim neunperiodigen EMA bei 17.800, gefolgt von einer weiteren Barriere beim 50-periodigen EMA nahe 17.865, wo sich bei einem Versuch eines korrigierenden Bounce eine dichtere Angebotszone bilden könnte. Da die bereitgestellten Indikatoren keine klar definierten nahegelegenen Unterstützungsniveaus ausweisen, könnten Händler auf jüngste Swing-Tiefs und psychologische runde Marken unter 17.800 als potenzielle Nachfragebereiche achten, während die vorherrschende Struktur Verkäufe in Stärke in Richtung der hervorgehobenen gleitenden Widerstände begünstigt.
(Die technische Analyse dieser Nachricht wurde mithilfe eines KI-Tools erstellt. Mehr erfahren.)