Der US-Dollar (USD) hat es geschafft, den negativen Wochenstart hinter sich zu lassen und am Dienstag wieder Tritt zu fassen. Die Erholung ist auf eine breit angelegte Erholung der Renditen von US-Staatsanleihen und anhaltende Spannungen im geopolitischen Umfeld zurückzuführen.
Der US-Dollar-Index (DXY) hat wieder etwas Boden gutgemacht und einen großen Teil der Verluste vom Montag aufgeholt, wobei er kurzzeitig die Marke von 99,60 überschreiten konnte. Anstehen werden die üblichen MBA-Hypothekenanträge, gefolgt von den wichtigeren ADP-Beschäftigungszahlen, den Auftragseingängen der Industrie sowie dem wöchentlichen EIA-Bericht zu den US-Rohölvorräten.
EUR/USD zeigte sich defensiv und fiel trotz vorläufiger Inflationsdaten aus der Eurozone wieder unter 1,1600, was die Spekulationen über eine EZB-Zinserhöhung im September neu entfachte. Als Nächstes stehen im heimischen Kalender die endgültigen S&P Global Services EMI in Deutschland und der Eurozone sowie die Erzeugerpreise im Währungsraum an, die alle am 3. September veröffentlicht werden.
GBP/USD hat seinen Rückgang wieder aufgenommen und ist in den Bereich der niedrigen 1,3500 zurückgekehrt, womit die Zuversicht vom Montag schnell wieder vergessen war. Da morgen im Vereinigten Königreich keine Datenveröffentlichungen anstehen, dürfte sich der Fokus der Aufmerksamkeit auf die Veröffentlichung des endgültigen S&P Global Services EMI am 3. September verlagern.
USD/JPY testete den Bereich der jüngsten Hochs oberhalb der wichtigen 160,00-Hürde, nahm seinen Aufwärtstrend wieder auf und ließ den Rücksetzer vom Montag rasch hinter sich. Veröffentlicht werden die Geldbasis-Daten, gefolgt von einer Rede von Takada von der BoJ.
AUD/USD hat den soliden Anstieg vom Montag wieder abgegeben und kehrte in die Spanne von 0,7140/0,7130 zurück, also auf Mehrtagestiefs. Im Fokus in Australien steht die wichtige BIP-Wachstumsrate für das zweite Quartal, gefolgt vom Ai Group Manufacturing Index.
Die Preise für WTI haben auf die Gewinne vom Montag aufgebaut und neue Zweimonatshochs nur wenige Cent unter der Marke von 90,00 US-Dollar pro Barrel erreicht, als Reaktion auf eine Eskalation der Spannungen zwischen den USA und dem Iran sowie zunehmende Sorgen über die Angebotsseite.
Gold hat deutlich nachgegeben, näherte sich der Marke von 4.300 US-Dollar pro Feinunze und flirtete mit Dreiwochentiefs. Der freundlichere Ton beim US-Dollar in Kombination mit höheren Renditen von US-Staatsanleihen entlang der gesamten Kurve hat das gelbe Metall dazu veranlasst, seine mehrtägige Korrektur weiter auszudehnen.