TradingKey – Japanische und südkoreanische Aktienmärkte entwickeln sich zu Handelsbeginn uneinheitlich! Kospi fällt unter 6.900 Punkte, Nikkei erholt sich um 0,6 %, Samsung und SK Hynix erleiden Kurssturz zum Auftakt.
Am Freitagmorgen asiatischer Zeit (28. August) starteten die wichtigsten gewichteten Märkte der Region Asien-Pazifik schwunglos in den Handel, wobei die Leitindizes in Japan und Südkorea jeweils im Minus eröffneten. Während der südkoreanische Leitindex KOSPI (South Korea Composite Stock Price Index) nach einem schwächeren Auftakt seine Verluste ausweitete, erholte sich der Nikkei 225 Index nach anfänglichen Einbußen wieder, was eine deutliche Divergenz zwischen den beiden Märkten zeigt.
Der KOSPI Index eröffnete mit einem Minus von 1,16 % und fiel unter die Marke von 6.900 Punkten auf vorübergehend 6.831,99 Zähler. Belastet durch die ins Stocken geratene Rallye bei US-Chipaktien über Nacht gaben die beiden Schwergewichte des südkoreanischen Aktienmarktes – Samsung Electronics und SK Hynix – im frühen Handel nach. SK Hynix verbilligte sich um 1,1 % auf vorübergehend 1.711.000 KRW; Samsung Electronics verlor 1,41 % auf vorübergehend 262.500 KRW.
KOSPI-Index-Chart, Quelle: TradingView
Der Nikkei 225 Index legte nach Eröffnung um 0,61 % zu und notierte vorübergehend bei 66.533,52 Punkten. Die beiden Hauptschwergewichte zeigten jedoch eine uneinheitliche Entwicklung: Kioxia fiel um 2,06 % auf vorübergehend 51.420 JPY, während SoftBank durch den Hype um die Großübernahme des Robotik- und Embodied-AI-Unternehmens 1X Technologies Unterstützung von Käuferseite erhielt und der Aktienkurs um 0,29 % auf vorübergehend 5.215 JPY stieg.
Obwohl die langfristige Nachfrage nach KI-Speichern (HBM3e / HBM4) weiterhin stabil ist, entschieden sich kurzfristige Spekulationsgelder dafür, auf hohem Niveau Gewinne mitzunehmen, nachdem sich der Quartalsbericht von Nvidia als "Sell-the-Fact"-Ereignis erwiesen hatte. Darüber hinaus schwankte der Wechselkurs KRW/USD um 1.380 KRW, und nachdem ausländisches Kapital seine Positionen zuvor stark aufgestockt hatte, agierte es im frühen heutigen Handel als Nettoverkäufer, was den Leitindex belastete.